Monatsasana für April und Mai „Maha – Bandha“ der grosse Verschluss

Maha – Bandha  – ist die Verbindung der 3 BandhasMula – Bandha (Beckenverschluss), Uddiyna – Bandha (Bauchkontration/Bauchverschluss) und Jalandhara – Bandha (Kinnverschluss).

Maha – groß, großartig, Bandha – ist eine Energie – Schleuse, aber auch ein Verschluss. Alle 3 Bandhas werden gleichzeitig eingenommen und Maha – Bandha entsteht. Maha – Bandha ist nicht nur eine Körperübung, sie ist eine Übung der Bewusstheit, des Loslassens, der Willenskraft, des Vertrauens der Konzentration und der Hingabe.

Wirkungen
Maha – Bandha verstärkt die Wirkungen aller 3 Bandhas. Die Hormonausschüttung der Zirbeldrüse und des gesamte Hormondrüsensystems wird beeinflusst und durch Maha – Bandha stimuliert. Die gebündelte Energie (Prana) die durch Maha – Bandha entsteht, fließt in Sushumna (Hauptenergiekanal), steigt die Wirbelsäule aufwärts und füllt die 7 Hauptchakren an. Der degenerative Alterungsprozess wir angehalten, jede einzelne Körperzelle erfrischt, Ärger wird besänftigt und der Geist auf die Meditation vorbereitet.

Übung
Im aufrechten Sitz, die Wirbelsäule ist aufrecht und die Knie berühren den Boden. Lege die Handflächen auf die Knie. Atme langsam und tief durch die Nase ein. Atme kraftvoll und  vollständig durch den Mund aus. Halte den Atem nach dem Ausatmen an. Führe nun in der angegeben Reihenfolge zuerst Jalandhara – Bandha (Kinnverschluss), dann Uddiyna – Bandha (Bauchkontration/Bauchverschluss) und zuletzt Mula – Bandha (Beckenbodenverschluss) aus. Halte die Bandhas und den Atem so lange wie angenehm, überfordere Dich nicht. Löse nun in der nachgegebener Reihenfolge zuerst Mula – Bandha (Beckenverschluss) dann Uddiyna – Bandha (Bauchkontraktion/Bauchverschluss) und zuletzt Jalandhara – Bandha (Kinnverschluss). Hebe den Kopf, atme noch etwas weiter aus und dann langsam ein und wieder von vorn insgesamt ca. 5 Minuten.

Oder im Stand siehe Uddiyna – Bandha (unsere Monatsasana im Februar) – ausgeatmet erst Mula – Bandha (Beckenverschluss) dann Uddiyna – Bandha (Bauchkontration/Bauchverschluss) und Jalandhara – Bandha (Kinnverschluss) setzen – einatmend sanft lösen zum aufgerichteten Stand wechseln, mit 2 Zwischenatmungen wieder von vorn insgesamt ca. 5 Minuten.

Oder in der Katze – ausatmen (Katzenbuckel) – Beckenboden aktivieren, Mula – Bandha (Beckenverschluss), dann Uddiyna – Bandha (Bauchkontration/Bauchverschluss) und Jalandhara – Bandha (Kinnverschluss) setzen – entspannt halten, einatmend – von Mula – Bandha (Beckenverschluss) hoch sanft nach oben Uddiyna – Bandha (Bauchkontration/Bauchverschluss) und Jalandhara – Bandha (Kinnverschluss) öffnen und in die rückwärtsgebeugte Katze wechseln. 2mal die Katze fließend ohne Bandhas ausführen und dann erneut Maha – Bandha setzen, insgesamt ca. 5 Minuten.

Vorsichtsmassnahmen:
Praktiziere die Bandhas nur unter Anleitung eines ausgebildeten Yogalehrers. Die anderen 3 Bandhas müssen zuerst gut beherrscht werden, ehe Du Dich Maha – Bandha zuwendest. Siehe alle Anweisungen bei den 3 Bandhas von Januar – März.

Viel Spaß beim Praktizieren und Ausprobieren!

Herzlichst, Dein Yogalehrerteam

 

Monatsasana für März „Jalandhara-Bandha“ der Halsverschluss, Nackenschleuse, Kinnverschluss

Unser 3. Bandha, welches wir im März als Monatsasana intensiver praktizieren werden ist – Jalandhara – Bandha und ist einer der drei Verschlüsse. Er ist der oberste Verschluss. Jalandhara – Bandha bezeichnet den: Halsverschluss, Nackenschleuse, Genick-Verschluss. Jala – bedeutet Netz, Gewebe, Gitter oder Masche und verweist, auf die netzartigen Strukturen der feinen Gefäße und Nerven der Hals-Nacken-Region hin. Jalandhara heißt auch: Wasserleitung, was sich auf diese Strukturen bezieht. Jalandhara – Bandha ist das sanfte Abknicken des Halses nach vorne.

Körperliche Wirkung:

Jalandhara – Bandha drückt die Gefäße und Nerven des Halses ab und reguliert so die Nerven, Hormonproduktion und Blutversorgung von Hals, Nacken, Schilddrüse, Nebenschilddrüse und Gehirn.

Feinstoffliche Wirkung

Feinstofflich gesehen blockiert dieses Bandha den Durchfluss des Halses und verhindert, dass der Nektar des Lebens „Amrita“ in das Verdauungsfeuer hinab tropft. Des Weiteren wird das Visuddha-Chakra (5. Chakra – Halschakra) aktiviert.

Vorsichtsregeln und Gegenanzeichen:

Keinesfalls Druck auf die Kehle oder Schilddrüse ausüben. Menschen mit Überfunktion der Schilddrüsen, die schon auf geringen Druck empfindlich reagieren, sollen dieses Bandha noch behutsamer praktizieren. Alle die unter hohem Blutdruck oder zu hohem Druck im Kopf (Augeninnendruck, Druck auf das Innenohr) oder unter Ohrensausen leiden. Auf keinen Fall darf das Bandha ausgeführt werden bei akuten Entzündungen im Hals (Angina, Mandelentzündungen etc.) Ist die Entzündung jedoch abgeklungen, unterstützt das Bandha den Heilungsprozess.

Jalandhara – Bandha nur unter Anleitung eines ausgebildeten Yogalehrers praktizieren.

Los gehts!

Im aufrechten Sitz die Wirbelsäule strecken, die Knie sinken Richtung Boden. Lege die Handinnenflächen auf die Knie. Atme langsam und tief ein, setze erst Mula – Bandha (Beckenverschluss) und halte dann den Atem an. Beuge nun den Kopf nach vorn, presse das Kinn sanft auf den Kehlkopf, die Zungenspitze drückt gegen den Gaumen und zieh die Zunge leicht nach hinten Richtung Kehle und hebe den Brustkorb. Strecke die Arme und mache sie in dieser Haltung fest, wobei die Knie mit den Händen nach unten gedrückt werden. Zieh gleichzeitig die Schulter hoch und nach vorn, so bleiben die Arme fest und der Druck auf den Hals wird verstärkt. Verharre in der Endhaltung so lange, wie der Atem gut angehalten werden kann. Die Augen können dabei geschlossen sein oder der Blick ist auf die Nasenspitze gerichtet. Überfordere dich nicht. Ausatmend löse dich langsam aus dem Kinnverschluss, hebe den Kopf, entspanne die Schultern und lockere die Arme. Nimm 2 Zwischenatmungen und wiederhole Jalandhara – Bandha noch 4 mal.

Es gibt viele weitere Positionen und Asanas in denen Jalandhara – Bandha geübt werden kann. Du kannst Jalandhara – Bandha auch in der Atemleere z.B. in der Katze mit den zwei anderen Bandhas Mula – Bandha (Becken-/Wurzelverschluss) und Uddijana – Bandha (Bauchkontraktion) praktizieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Praktizieren!

Herzlichst, Dein Yogalehrerteam


 

Asana für den Monat Februar – Uddiyana – Bandha – Verschluss der hochfliegenden Bauchdecke – Schleuse für Energie

Unser 2.Bandha, welches wir im Februar als Monatsasana intensiver praktizieren werden ist – Uddiyana – Bandha – der Bauchverschluss – die Bauchkontraktion. Uddiyana – Bandha bezeichnet den Verschluss der hochfliegenden Bauchdecke und ist eine Schleuse für Energie. Die Energie aus dem Manipura-Chakra (3.Chakra) wird nach oben geleitet und an das Herz abgegeben. Der Bauchnabel wird nach der vollständigen Ausatmung zur Wirbelsäule und zum Zwerchfell gezogen. Dass  entstandene Vakuum wird sanft gehalten und der Bauch zieht sich unter die Rippen. Das Verdauungsfeuer (Agni) wird angeregt, die Adrenalindrüsen werden harmonisiert, Angst, Verspannungen und Trägheit lösen sich auf. Der Blutkreislauf im Oberkörper wird angeregt, die inneren Organe gekräftigt, intensiv massiert, die Muskelfasern des Zwerchfells und der oberflächlichen Bauchmuskulatur gestärkt und durch die Ausdehnung des Zwerchfells wird auch der Herzmuskel stimuliert.

Los gehts:

Im Stehen ca. 50cm weite Grätsche, atme tief durch die Nase ein, beuge leicht die Knie und lehne Deinen Oberkörper mit geradem Rücken etwas nach vorn, die Hände stützen sich auf den Oberschenkeln ab, die Arme sind gestreckt, atme tief durch den Mund aus, wenn Du komplett ausgeatmet bist, setze Mula – Bandha und ziehe die Bauchdecke nach innen, oben zur Wirbelsäule und halte die Atemleere Uddiyana – Bandha, bist Du den Impuls für die Einatmung spürst.

Öffne sanft den Bauchraum und komm zurück in die Aufrichtung. Verweile für 2 Atemzüge spüre nach und praktiziere Uddiyana – Bandha ca. 4-5mal im selben Ablauf.

Uddiyana – Bandha in Verbindung mit Mula – Bandha den Beckenverschluss ist sehr energetisierend und anregend.

Vorsicht:

Uddiyana – Bandha nur unter Anleitung eines ausgebildeten Yogalehrers praktizieren.

Bei allen akuten entzündlichen Prozessen im Körper, in der Schwangerschaft, bei Asthma, schwerer Bronchitis, stark erhöhtem Blutdruck und nach Operationen, Brüchen im Rumpf und Bauchraum sowie bei starken Regelblutungen ist Uddiyana – Bandha verboten.

Viel Spaß Beim Praktizieren und Ausprobieren!

Herzlichst, Dein Yogalehrerteam

KinderYoga – ab Samstag, 28.01. 2017 – 10wöchiger Kurs für Grundschulkinder von 6 – 10 Jahren

Yoga für Kinder – spielerisch Yoga entdecken – Einstieg jederzeit möglich

Hast Du Lust auf spielerische Weise KinderYoga zu erleben, Deinen Atem als Kraftquelle zu entdecken und in die Welt der Tiere und Pflanzen einzutauchen? Möchtest Du sanft und geschmeidig sein wie eine YogaKatze, kraftvoll und beweglich wie ein YogaHund, laut und anmutig wie ein YogaLöwe, aufgerichtet und frei wie ein YogaAdler und stark verwurzelt wie ein Yogabaum sein?

Na, bist Du neugierig geworden und magst Du KinderYoga mal ausprobieren? KinderYoga ist ein wunderbarer Ausgleich zum schulischen Alltag, entdecke die Beweglichkeit Deines Körpers mit Freude und Begeisterung und erlebe, wie leicht und wie viel Spaß KinderYoga macht.

Yogaraum

YogaBaum

Yogasitz

Kleidung: z.B. Leggings oder lange Trainingshose, T-shirt

Kosten: 10€ pro Stunde

„Ich freue mich Dich im KinderYoga kennen zu lernen!“

Herzlichst,

Theresia Paul

(ist ausgebildete Erzieherin und Yogabegeisterte)

 

Asana für den Monat Januar – Mula – Bandha, ein Energieverschluss, anregend und aktivierend für das 1. Chakra – das Wurzelchakra

In den nächsten Monaten werden wir uns mit den vier Haupt – Bandhas in unserem Körper beschäftigen. Bandha bedeutet in Sanskrit (die heilige Sprache der Yoga): bandh = binden, fesseln, zusammenfügen, halten und meint auch Riegel oder Verschluss. Die Bandhas sind Muskelkontraktionen an Schlüsselstellen des Körpers, welche zur Fixierung der Lebensenergie (Prana) im Körper dienen. Sie sind vor allem in drei Bereichen des Körpers zu finden, die immer im Zusammenhang mit Asanas, Mudras (energielenkende Hand-und Körperhaltungen) und Kumbhakas (Atemanhalten/Atemübung) geübt werden. Die Bandhas werden benutzt, um eine Vergeudung der Energie zu vermeiden und um diese an die richtigen Schlüsselstellen des Körpers zu führen. Sie werden vor allem während der Atempausen mit voller Lunge angewandt.

Die vier Bandhas:
1. Mula-Bandha: Wurzelverschluss
2. Uddiyana-Bandha: Bauchkontraktion
3. Jalandhara-Bandha: Halsverschluss
4. Maha Bandha (Maha Bandha ist die Zusammenführung aller drei Bandhas)

Unser 1. Bandha, welches wir im Januar als Monatsasana intensiver praktizieren werden, ist Mula – Bandha der Wurzelverschluss. Mula – Bandha ist ein sanftes Zusammenziehen des Damms, dem „Sitz“ des Kundalini-Muladhara Chakra. Gemeint ist der Bereich zwischen Enddarm und Geschlechtsorganen, der achtsam und nicht zu fest zusammengezogen werden soll. Mula – Bandha ist zwischen Frauen und Männeren leicht differenziert. Bei Frauen ist es mehr die Damm- bzw. die Scheidenmuskulatur und bei den Männern ist es jener Peroneus Muskel zwischen Anus und den Genitalien. Um diese Muskelgruppe zu spüren, stell Dir vor, Du musst mal Pieseln und es ist gerade kein WC in der Nähe, so dass Du mit den erwähnten Muskelgruppe den Urin zurück halten tust. Noch intensiver spürst Du sie, wenn Du beim Pieseln den Urinstrahl ab und zu sanft anhältst und anschließend wieder löst. Beim Zusammenziehen dieser Muskelgruppen wird das Prana nach oben gezogen und öffnet den Sushumna (feinstoffliches Nadi in der Wirbelsäule).

Wirkungen
Mula – Bandha hat enorme körperliche, mentale und spirituelle Wirkungen. Die freigesetzte Energie strömt bis in das Gehirn und in das endokrine System (das Hormonsystem, ein Netzwerk aus Drüsen, die im ganzen Körper verteilt sind) hinein. Das sanfte Ausüben von Mula – Bandha ist hilfreich bei Asthma, Bronchitis und Arthritis. Depressionen werden gelindert, der Beckenboden wird gekräftigt und die Durchblutung im Beckenbereich wird angeregt. Das vegetative Nervensystem wird beruhigt und der Geist wird entspannter. Auf der spirituellen Ebene aktiviert und reinigt Mula – Bandha das Muladhara Chakra – das Wurzelchakra und erweckt den schlafenden Teil unseres Bewusstseins sowie die Kundalini Shakti.

Vorsichtsregeln und Gegenanzeigen:

Praktiziere Mula – Bandha nur unter Anleitung eines erfahrenen Yogalehrers. Mula – Bandha sollte nicht während akuten Entzündungen im kleinen Becken gehalten werden. Schwangere sollten das Halten von Mula – Bandha nur ganz sanft und dosiert unter Anleitung eines erfahrenen Yogalehrers praktizieren.

Los geht’s:

Hock Dich breitbeinig auf den Boden. Wenn die Fersen nicht den Boden berühren, leg eine gerollte Decke unter die Fersen, damit Du einen guten Halt auf dem Boden hast, so dass das Becken angenehm schwer sinken kann.

Folge Deinem Atem und richte Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Beckenboden, stell ihn Dir als eine dreieckige Fläche vor, und am Ende der Ausatmung heb diese Fläche ein bisschen an. Atme ein, halte diese sanfte Spannung und stell Dir vor, wie diese leichte Aufwärtsbewegung sich mit der Einatmung vertieft. Wiederhole das Ganze maximal 5 Minuten.

Mula – Bandha kannst Du auch sanft im Vajrasana (Diamatsitz), Bhadrasana (Schmetterling) oder Kuhmaul, indische Brücke oder in der Katze üben.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Praktizieren!

Herzlichst,

Dein Yogalehrerteam

 

 

Unsere Yogaschule geht vom 22.12.2016 – 01.01.2017 in die Ferien und ist ab 02.01.2017 wieder geöffnet!

Ich schenke Dir Weisheit! Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen. (Pearl S. Buck)!

„Wir, das Team von Kassel.Yoga, wünschen Euch eine besinnliche Vorweihnachtszeit, ein frohes Fest, genussvolle Festtage und einen atemberaubenden Start ins neue Jahr mit vielen, vielen yogischen Begegnungen!“

Herzlichst,

Dein Yogalehrerteam

Hatha-Yogareise – Mallorca – Save the date – 27.09. – 04.10.2017 ab/bis Kassel Airport

„Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist.“ (Jean Paul)

Nach unserer letzten, großartigen Yoga Reise nach Kreta 2016, planen wir mit unserem Kooperationspartner Derpart Wimke Reisewelten aus Kassel unsere nächste Yogawoche auf der wunderschönen, vielseitigen Insel Mallorca. Wir bieten Dir eine Reise an, wo Du die Gelegenheit hast, Land und Leute bei Ausflügen zu entdecken, Deine Freizeit eigenständig zu gestalten und verbunden mit Yoga, Zeit zum Entspannen und Loslassen finden wirst.

Yoga verbindet Körper, Seele und Geist. Hatha-Yoga ist für jeden geeignet – sowohl für Menschen die sich sanft und gesundheitsfördernd bewegen – als auch für Menschen die aktiver sein wollen. Die Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu finden, erleichtert es uns mit den Anforderungen des Alltages umgehen zu können. Durch die mehrmals am Tag angebotene Yogapraxis können körperliche und mentale Blockaden sanft gelöst werden.

Neugierig geworden?

Reiseverlauf und Preise findest Du hier:

Reiseverlauf

Nur noch 4 Plätze frei!!!

Reiseanmeldung

Sei mit dabei, wir freuen uns auf Dich und unsere gemeinsame Zeit!

Herzlichst, Martina und Claudia

Neu bei Kassel.Yoga – der Yogashop – mit Kleinigkeiten Freude bereiten

Was ein Geschenk so alles bedeuten kann?!

Schenken bereitet uns Freude, Glücksgefühle und ist eine Geste von Herzen die verbindet. Schau bei uns im Studio vorbei und verschenke eine kleine Aufmerksamkeit an Menschen, die Dich in Deinem Leben begleiten. Unser Shop bietet Dir eine Auswahl von Yogautensilien, Gutscheinen und ist immer 15 Minuten vor Kursbeginn geöffnet.

Es sind die kleinen Aufmerksamkeiten, die dich zum Wunder machen…

entdeckt von Elmar Kupke – Quelle: Kupke, Lyricon 2, 1985 (*1942), deutscher Aphoristiker und Stadtphilosoph

Wir freuen uns auf Dein vorbei kommen!

Foto YogaShop

Herzlichst,

Dein Yogalehrerteam

 

 

Monatsasanas für November/Dezember ein Potpourri aller erlernten Pranayamatechniken

Im November und Dezember werdet Ihr ein Potpourri (Mischung) aller erlernten Pranayamatechniken in unseren Yogaklassen wiederfinden.

Prana-yama – das Kontrollieren und Lenken des Prana und Prana-ayama – das freie Fließen und Strömen des Prana.

Pranayama – beinhaltet die Regulierung der Ausatmung, der Einatmung und der Atemverhaltung.

Wir verfeinern, vertiefen und entdecken die Kraft unseres Atems, der unser gesamtes Leben beeinflusst. Eine gut aufgebaute, sanfte und leichte Pranayama-Praxis ermöglicht entscheidende Schritte auf dem Yogaweg. Prana das geheimnissvolle Vitalelixier birgt in sich eine heilende Kraft für Körper, Seele und Geist und lehrt uns in der Kunst, das Leben entspannt zu genießen.

Alle untenstehenden, aufgeführten Atemtechniken nur unter Anleitung eines ausgebildeten Yogalehrers praktizieren.

Nadi-Shodana-Pranayama

Ujjayi-Pranayama

Pratiloma-Pranayama

Kapalabhati-Pranayama

Bhastrika-Pranayama

Wir freuen uns auf das gemeinsame praktizieren mit Dir.

Herzlichst,

Dein Yogalehrerteam

Asana für den Monat Oktober – Bhastrikapranayama – Blasebalgatmung – entfache das Feuer (Agni) in Dir

Bhastrika Pranayama erfrischt Körper und Geist. Bhastrika heißt übersetzt Blasebalg/Ballon. Sie ist eine weitere feine, subtile Atemtechnik. Bhastrika ist das feste Ein- und Ausatmen. Im Vergleich zu Kapalabhati, wo Du fest ausatmest und sanft einatmest. Das heißt, bei der Bhastrikaatmung atmest Du genauso schnell ein, wie Du ausatmest.

Es verbessert das Gedächtnis und wirkt regenerierend und verjüngend auf den ganzen Körper.
Die Sehkraft und das Gehör werden durch die verstärkte Durchblutung des Kopfes verbessert. Das Atmungssysten wird gereinigt, die Lungen werden gestärk, Kreislauf und Verdauung werden angeregt und der Stoffwechsel, insbesondere der Fettabbau wird beschleunigt. Bhastrika aktiviert den Solarplexus und das 3. Chakra – Manipura Chakra.

Bhastrika ist eine intensive Übung zur Aktivierung von Prana, letztlich zur Erweckung der Kundalinieenergie, zur Harmonisierung der drei Doshas (die drei Säfte des menschlichen Körpers – Vata (Wind) – Pita (Galle) – Kapha (Schleim) und dient der Steigerung von Agni, dem inneren Feuer.

In der Hatha Yoga Pratipika – das Grundlagenwerk des Hatha – Yoga, wird diese Atemtechnik expliziet erwähnt, weil sie unterstützend zur Meditation und Stille beiträgt.

Wirkung
Bhastrika kann Halsentzündungen beseitigen, das Verdauungsfeuer (Agni) stärken und den Körper vom Schleim reinigen. Diese Atemtechnik hilft bei Erkrankungen der Nase, der Brust und beugt der Verstopfung vor. Sie wirkt sehr effektiv gegen alle Erkrankungen, die durch einen Überschuss von Gasen, Galle und Schleim verursacht werden und wärmt den Körper stark auf. Bhastrika reinigt sehr gründlich die Nadis, die Energiekanäle im Astralkörper. Sie ermöglicht dem Prana, die drei Granthis oder „Knoten“ (energetische Blockaden) zu durchbrechen, die den Weg der Energie in der Sushumna versperren, und erweckt bereits nach kurzer Zeit die Kundalinieenergie.

Bhastrika nur unter Anleitung eines ausgebildeten Yogalehrers praktizieren.

Ausführung
Praktiziere Bhastrika im Sitz Deiner Wahl, achte darauf, dass Du einen festen, gleichmäßigen Ein- und Ausatemrhythmus findest, beginne mit 1 Minute und steigere die Zeit, wie es für Dich angenehm ist, zwischendurch 3 mal entspannt, sanft ein- und ausatmen und von vorne beginnen – ca. 5 Minuten.

Du kannst Bhastrikapranayama mit der Lungenreinigungsübung (Dampflokatmung) kombinieren:

1. oberste Bereich der Lunge – stell Dich in Tadasana – Arme nach oben – beginne mit der Reinigung der Lungenspitzen – einatmend die Arme hochstrecken, Fingerspitzen lang, ausatmend Ellenbogen beugen, Arme mit Fäusten kraftvoll nach unten ziehen, nah an die Rippenbögen pressen, einatmend die Arme wieder hochstrecken, Fingerspitzen lang  – wdh. ca. 20 Sekunden praktizieren – 1m weite Grätsche – locker einatmen, Arme hochschwingen und mit einem kraftvollen „HA“ den Oberkörper nach vorne unten schwingen (3 Runden)

2. mittlere Bereich der Lunge – Arme seitlich in Schulterhöhe ausstrecken – Fingerspitzen lang – ausatmend Ellenbogen beugen, Fäuste vor der Brust kreuzen – wdh. ca. 20 Sekunden praktizieren – 1m weite Grätsche – locker einatmen, Arme hochschwingen und mit einem kraftvollen „HA“ den Oberkörper nach vorne unten schwingen (3 Runden)

3. unterster Bereich der Lunge – einatmend Arme in Schulterhöhe gestreckt nach vorn, Fingerspitzen lang, ausatmend Ellenbogen beugen, kraftvoll ran ziehen, Fäuste nah an die Rippenbögen pressen – wdh. ca. 20 Sekunden praktizieren – 1m weite Grätsche – locker einatmen, Arme hochschwingen und mit einem kraftvollen „HA“ den Oberkörper nach vorne unten schwingen (3 Runden)

Viel Spaß beim Ausprobieren und praktizieren.

Herzlichst,

Dein Yogalehrerteam